Ansprechpartner

Shop-Hotline: 05541 706-1903
Mo. - Do.: 08.00–16.30 Uhr
Fr.: 08.00–15.00 Uhr
shop@Knueppel.de

    Tragen Sie Ihre Postleitzahl ein und finden Sie Ihren Ansprechpartner

    Newsletter

    Immer informiert über neue Produkte und Angebote zu Verpackungen und Transportsicherung mit unserem Newsletter. Hier abonnieren! Eine Abmeldung ist jederzeit kostenlos möglich.

    Korrosionsschutz

    Korrosionsschutz

    Effektiver Metallschutz ist effektiver Werteschutz

    Bei Versand und Verpackung von metallischen Produkten ist ein wesentlicher Aspekt der Schutz vor Korrosion. Dieser muss wirtschaftlich, einfach in der Anwendung und vor allem zuverlässig sein. Bei temporärem Korrosionsschutz unterscheidet man drei verschiedene Methoden: Die Trockenmittel-, die Überzugs- und die VCI-Methode. Jedes dieser Verfahren weist technisch und wirtschaftlich unterschiedliche Spezifika auf.

    1.        Korrosionsschutz Allgemein
    2.        EXCOR® VCI
    3.        Methode
    4.        Vorteile
    5.        Richtige Anwendung
    6.        Korrosionsschutz Verpackungen
    7.        FAQ – Häufige Fragen

    Gitter  Liste 

    1 bis 12 von 21

    Seite:
    1. 1
    2. 2

    Gitter  Liste 

    1 bis 12 von 21

    Seite:
    1. 1
    2. 2

     

    1.    Korrosionsschutz – Wie funktioniert das?

    Produkte mit blanken Metalloberflächen unterliegen immer dem Risiko, durch Rost beschädigt zu werden. Bei Vorgängen wie Lagerung und Transport steigen diese Risiken drastisch. Hohe mechanische Beanspruchungen, ungenügender Schutz vor Nässe, aber auch deutliche Klimawechsel, wie sie bei Exporten gang und gebe sind, schaffen ideale „Brutbedingungen“ für Rost und Korrosion.

     

    Korrosion ist die Folge von Oxidationsprozessen. Haben diese erst einmal begonnen, lassen sie sich kaum noch stoppen. Die aus Korrosion resultierenden Schäden gehen in die Milliarden. Entsprechend groß sind die Gefahren für Produktionsbetriebe und Handelsunternehmen, die höherwertige Produkte mit blanken Metallflächen herstellen bzw. vertreiben.

     

    Doch Metallprodukte lassen sich auch bei Transport und Lagerung sicher gegen Korrosion schützen – sogar unter Extrembedingungen! Wir von Knüppel Verpackung verfügen über jahrzehntelange Erfahrungen, haben namhafte Partner mit Patenten in diesem Bereich und bieten unseren Kunden neben fachkundiger Beratung gleich drei unterschiedliche Korrosionsschutzverfahren an: die VCI-, die Trockenmittel- und die Überzugsmethode.

     

    Trockenmittel

    Sogenannte Trockenmittel können das Packgut vor Luftfeuchte während des Transports und der Lagerung schützen und so Korrosion, Schimmelbefall und Ähnliches verhindern. In Verbindung mit einer wasserdampfdichten Hülle halten Trockenmittel die Luftfeuchtigkeit in einer Verpackung unter der kritischen Konzentration.

     

    Überzugsmethode

    Hierbei handelt es sich um eine passive Korrosionsschutzmethode: Die Schutzschicht trennt die metallischen Oberflächen von Feuchte, Salze oder Säuren. Die Überzugsmethode verwendet Öle oder filmbildende bis aushärtende Beschichtungen. In der Regel müssen diese Beschichtungen nach Empfang der jeweiligen Güter wieder entfernt werden.

     

     

    2.    EXCOR® VCI

    Der EXCOR® VCI-Korrosionsschutz stellt zweifelsfrei eine der intelligentesten Korrosionsschutzmethoden überhaupt dar: Verpackung und Korrosionsschutz sind ein Vorgang – das spart Zeit und Geld! Die das jeweilige Metallgut umhüllende VCI-Folie ist dicht zu verschließen, damit sie ihre korrosionsschützende Wirkung voll entfalten kann. Das Verschließen kann wahlweise durch Falten und Kleben, Schweißen oder Heften erfolgen. Dabei gilt: Je dichter desto besser.

     

    Knüppel Verpackung bietet Ihnen Folienprodukte, deren mechanische Eigenschaften auf völlig unterschiedliche Anforderungen abgestimmt sind: von Normalfolien für vergleichsweise geringe mechanische Belastungen, bis hin zu Folien für höchste mechanische bzw. weitere, ganz spezifische Belastungen. Folien, die als äußere Transportverpackung eingesetzt werden, sollten zuverlässige, hohe Festigkeitseigenschaften besitzen, um dem Verlust von VCI-Wirkstoffen durch manipulationsbedingte Beschädigungen der Folie entgegenzuwirken.

     

    3.    Methode

    EXCOR® VCI sind Korrosionshemmer, die sich in Verpackungswerkstoffe wie Polyethylen, Polypropylen, Schaum, Papier, Voll- und Wellpappe oder Öl einarbeiten lassen. Das jeweilige Trägermaterial gibt diese VCI (Volatile Corrosion Inhibitor) dampfförmig bis zu einer Sättigungskonzentration in den geschlossenen Verpackungsraum ab. So wird eine Atmosphäre innerhalb der Verpackung geschaffen, die gezielt jegliche Korrosion verhindert. Die VCI-Methodik zählt zu den aktiven Formen von Korrosionsschutz. Die Inhibitoren lösen sich nach Entfernung der Verpackung vollständig und rückstandsfrei auf.

     

    4.   Vorteile

    Das VCI-Korrosionsschutzverfahren bietet gegenüber den beiden anderen Korrosionsschutzmethoden eine ganze Reihe an Vorteilen:

    • Als integraler Bestandteil der Verpackung bedarf es beim  VCI-Korrosionsschutz keiner weiteren Maßnahmen wie aufwändiger Konservierung oder Entkonservierung der verpackten Metallteile. Es entfallen also zusätzliche Arbeitsgänge.
    • Die Metallteile können nach dem Auspacken durch den Empfänger sofort verwendet werden, da sie trocken, sauber und korrosionsfrei sind.
    • VCI-Folien sind transparent, so kann z.B. der Zoll den Inhalt prüfen ohne die Verpackung zu öffnen.
    • Die Entsorgung von VCI-Korrosionsschutzprodukten ist unproblematisch, da die Produkte mehrweg- und recyclingfähig sind. Die endgültige Entsorgung kann einfach über den Hausmüll (thermische Verwertung oder Deponie) erfolgen.
    • VCI-Korrosionsschutzprodukte sind bei sachgemäßem Umgang gesundheitlich unbedenklich, es besteht keine Gefährdung bei Inhalation oder Hautkontakt. Die Inhaltsstoffe sind in Übereinstimmung mit der aktuellen EU-Richtlinie 67/548/EWG (inkl. 29. Anpassung, April 2006) ohne Gefahren für Gesundheit und Umwelt. Gemäß TRGS 615 (Ausgabe Mai 2007).

     

    5.    Richtige Anwendung

    Beim Einsatz von VCI-Korrosionsschutz Verpackungen kommt es besonders auf die korrekte Anwendung an. Ein optimaler VCI-Korrosionsschutz wird erreicht, wenn die folgenden Anwendungshinweise eingehalten werden. 

     

    Metalloberflächen nur trocken und sauber verpacken!

    Rückstände von Flüssigkeiten und Verschmutzungen aus vorherigen Fertigungsschritten können den VCI-Korrosionsschutz nachhaltig negativ beeinflussen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Metallteile trocken und sauber in die VCI-Korrosionsschutzverpackung einzubringen.

     

    Handschuhe tragen!

    Handschweiß zerstört die Primäroxidschicht des Metalls und löst dadurch Korrosion aus. Schützen Sie Ihre Hände vor Verletzungen und die Metalloberfläche vor Korrosion, indem Sie beim Verpacken Handschuhe tragen! 

     

    Temperatur beachten!

    Ist während des Verpackens ein Temperaturunterschied zwischen Metalloberfläche und Umgebungsluft gegeben, kann es zu einer Kondensation kommen, bevor der VCI-Wirkstoff auf der Metalloberfläche wirksam wurde. Werden beispielsweise kalte Metalle in einer warmen Umgebung verpackt, kommt es zu einer Kondenswasserbildung auf der kalten Metalloberfläche. Werden warme Metalle in einer kalten Umgebung verpackt, kommt es wiederum zu einer Kondenswasserbildung an der kalten Verpackungsinnenfläche. Beides kann die Wirksamkeit der VCI-Korrosionsschutz Verpackung negativ beeinflussen.

     

     

    Dichte Verpackung!

    Bei Transport und Lagerung muss der direkte Zutritt von flüssigem Wasser vermieden werden. Die Verpackung muss so ausgelegt sein, dass die äußeren Einflüsse auf den Innenraum möglichst gering sind. Deshalb wird eine Sperrschicht innerhalb der Verpackung empfohlen.

     

    Bei hohen Schüttdichten VCI auch im Mittelpunkt anbringen!

    Bei der Verpackung von Schüttgut kann eine hohe Schüttdichte den Zugang der VCI-Wirkstoffe von außen nach innen einschränken bzw. verhindern. Durch die Zugabe von VCI-Korrosionsschutz Spendern in die Mitte der Verpackung kann auch dort der VCI-Korrosionsschutz gewährleistet werden. 

     

    Direkten Kontakt von Metall zu Holz, Papier oder Pappe vermeiden!

    Alle Kontaktstellen zu organischen Werkstoffen wie Holz, Papier, Voll- und Wellpappe können an der Kontaktstelle zur Metalloberfläche Korrosion auslösen. Diese Kontaktstellen müssen mit einem VCI-aktiven Verpackungsmaterial abgedeckt werden. Auch Zwischenlagen oder ein Gefache können den freien Zugang des VCI in das Zentrum der Verpackung beeinträchtigen oder verhindern. Bei Verwendung von Stapelzwischenlagen muss also jede Lage auf der Ober- und Unterseite mit einem VCI-aktiven Verpackungsmaterial abgedeckt werden.

     

    6.   Unsere VCI-Korrosionsschutzverpackungen

    Unsere VCI-Korrosionsschutzverpackung erhalten sie in allen gängigen industriellen Verpackungsmaterialien wie z.B. Wellpappe, Papier, Polyurethan, Polyethylen etc. So können die VCI-Verpackungen den verschiedensten logistischen und technischen Anforderungen gerecht werden.

     

    Korrosionsschutzfolie VALENO

    Bei den VALENO VCI-Korrosionsschutz Folien auf Basis von Polyethylen ist der VCI-Wirkstoff in der Polymermatrix integriert. VALENO wirkt auch bei hohen Luftfeuchtigkeiten zuverlässig beidseitig und großräumig und ist außerdem abriebfest. Zu den vielen verfügbaren Varianten von VALENO gehören Beutel und Hauben, Flachfolie, Schrumpffolie, Stretchfolie, Skinfolie, Luftpolsterfolie, Hohlkammerplatten, Trays und Behälter.

     

    Korrosionsschutzpapier ABRIGO

    Äußerlich unterscheidet ABRIGO VCI-Korrosionsschutzpapier nichts von herkömmlichem, unbeschichtetem Papier. Es wirkt auch bei hoher Luftfeuchtigkeit zuverlässig beidseitig und großräumig. ABRIGO ist abriebfest, recyclingfähig, deponierbar und verbrennbar. Im Vergleich zu bisher verwendeten VCI-Papieren, die ihre Wirkung unverpackt relativ schnell abbauen, zeigen Alterungsversuche mit ABRIGO eine wesentlich längere Wirkzeit. ABRIGO ist als Krepppapier, Kraftpapier, Voll- und Wellpappe sowie als Skinpappe erhältlich.

     

    VCI-Spender EMIBO und BALESO

    Für Hohlräume oder geschlossene Ladungsträger eignen sich die VCI-Korrosionsschutz Spender EMIBO und BALESO in Kapsel- bzw. Beutelform. Hierbei können schon in relativ geringen Stückzahlen durch ein individuelles Herstellungsverfahren kunden- und anwendungsspezifische Produkte gefertigt werden, um sowohl die Abmessungen als auch die Schutzeigenschaften den individuellen Kundenbedürfnissen anzupassen. EMIBO und BALESO eignen sich auch für den Mehrwegeinsatz.

     

    Korrosionsschutzschaum UNICO

    Im VCI-Korrosionsschutzschaum UNICO finden sich sowohl die breiten Funktionen und Anwendungsgebiete von Weichschaum als auch die bewährte Korrosionsschutzwirkung von EXCOR VCI. Die offenzellige Schaumstruktur und die damit verbundene sehr große Oberfläche führen zu einer schnelleren Aufbauphase. UNICO weist eine gute Alterungsbeständigkeit auf, ist trocken, abriebfest und neutral im Geruch. Durch die schnelle Schutzwirkung ist UNICO Korrosionsschutzschaum eine ideale Ergänzung zu Korrosionsschutzprodukten auf Folien- und Papierbasis.

     

    Korrosionsschutzöl PERIGOL

    PERIGOL ist ein lösemittelfreies, hydrolysebeständiges und in Wasser nicht emulgierbares Korrosionsschutzöl für den temporären und zusätzlichen Korrosionsschutz und mit dem EXCOR VCI-System vollständig kompatibel. Der Haupteinsatzzweck besteht in der Behandlung besonders korrosionsanfälliger Metalloberflächen.

     

     

    7.    FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Wieviel VCI-Verpackungsmaterial benötige ich für meine Verpackung?

    Das Packstück bzw. Packgut, muss vollständig von einem VCI-aktiven Verpackungsmaterial umhüllt sein. Wenn dies der Fall ist, wird bis zur Containergröße kein weiteres VCI-Material benötigt.

     

    Gibt es eine bestimmte Wirkrichtung oder einen notwendigen Wirkabstand?

    Da alle VCI-Verpackungen beidseitig wirksam sind, ist es unerheblich welche Seite zur Metalloberfläche weist. Es ist auch unerheblich, ob das VCI-Material aufliegt oder einen Abstand zum Metall aufweist, da kein Wirkabstand eingehalten werden muss. Diese Eigenschaften garantieren eine sehr hohe Anwendungssicherheit.

     

    Kann ein mit VCI verpacktes Produkt zur Sichtung geöffnet werden?

    Man kann die VCI-Verpackung zur Sichtung des Packgutes ohne Probleme öffnen und wieder verschließen. Nach dem Verschließen, baut sich der Korrosionsschutz wieder auf.

     

    Was geschieht mit dem VCI-Wirkstoff nach dem Entpacken?

    Die VCI-Wirkstoffe, die auf den Metalloberflächen vorhanden sind, verflüchtigen sich nach dem Entfernen der Verpackung innerhalb von 1-2 Stunden.

     

    Kommen VCI-Moleküle auch dahin wo Metallstücke direkt aufeinander liegen? Wie es beim Schüttgut der Fall sein kann. 

    Als Grundsatz gilt, dass die VCI-Moleküle freien Zugang zu der Metalloberfläche haben müssen. Aber da sich die VCI-Wirkstoffe nach der Ausdampfphase aus dem Trägermaterial in der Luft gleichmäßig verteilen, kommen die VCI-Moleküle überall hin wo sich auch Luft befindet. Bei schwer zu erreichenden Stellen kann es jedoch länger dauern bis eine homogene VCI Sättigung der Verpackungsatmosphäre gegeben ist. Schüttgut ist dabei nur ein Beispiel. Hier empfiehlt es sich daher VCI-Zwischenlagen aus Papier oder VCI-Spender einzubringen. Sollten Metallgegenstände direkt aufeinander liegen, kann weder VCI noch Luftfeuchtigkeit an die zu schützenden Flächen gelangen. Ohne Feuchtigkeit gibt es auch keine Korrosion. Sollte das Metall direkt am VCI-Trägermaterial anliegen, so übernehmen Kontaktinhibitoren den Schutz.

     

    Was ist besser: VCI-Papier oder VCI-Folie? Wo liegen die Unterschiede?

    Korrosionsschutzpapier und Korrosionsschutzfolie enthalten den gleichen VCI-Wirkstoff, der auf das Trägermaterial abgestimmt ist. Die Unterschiede liegen in den werkstoffspezifischen Eigenschaften: zum Beispiel kann Papier den VCI-Wirkstoff schneller abgeben, dafür besitzt Folie einen höheren Depotcharakter. Darüber hinaus bildet PE-Folie eine Wasserdampfsperre, wohingegen Papier Feuchtigkeit aufnimmt. Welches Material verwendet wird, sollte sich nach dem zu schützenden Packgut und den Gegebenheiten der Verpackung richten.

     

    Sind VCI-Korrosionsschutz Verpackungen wiederverwendbar?

    Wenn sie trocken, sauber und unbeschädigt sind, können alle VCI-Korrosionsschutz Verpackungen wiederverwendet werden. Dabei sollten die werkstoffspezifischen Unterschiede zwischen Papier, PE-Folie und Schaum beachtet werden. Da der Depotcharakter von VCI-Korrosionsschutzfolie größer ist als von VCI-Korrosionsschutzpapier, kann VALENO-Folie unter geeigneten Bedingungen mehrere Jahre verwendet werden.

     

    Ist VCI gesundheitsgefährdend?

    EXCOR VCI-Korrosionsschutz Verpackungen sind nach Prüfung durch unabhängige Institute als "physiologisch indifferent", also gesundheitlich unbedenklich, eingestuft. Alle Produkte erfüllen die Wassergefährdungsklasse 0.

     

    Muss die VCI-Korrosionsschutz Verpackung absolut dicht sein?

    Für eine optimale Wirksamkeit sollte die VCI-Korrosionsschutz Verpackung möglichst dicht sein. Eine Folienschweißnaht oder eine Luftabsaugung sind jedoch nicht erforderlich. Das Eindringen von Wasser in die Verpackung muss in jedem Fall verhindert werden. Beschädigungen in der Umhüllung sollten mit einem geeigneten Klebeband verschlossen werden.

     

    Wie lange wirkt der VCI-Korrosionsschutz?

    Bei einer dicht verschlossenen Verpackung ist ein wirksamer VCI-Korrosionsschutz von über 10 Jahren möglich. Je geschlossener die Umverpackung gestaltet wird (z. B. durch eine geschlossene Holz-, Kunststoff- oder Metallkiste), desto länger halten sich die VCI-Wirkstoffe darin.

     

    Welcher VCI-Wirkstoff Typ eignet sich für welches Metall?

    • Typ E: Stahl, Stahlguss, Gusseisen, teilverzinkter Stahl, Chrom, Aluminium 4xxx (Si > 7%)
    • Typ NE C: Kupfer, Messing, Aluminium 2xxx (Kupfer) und 5xxx (Magnesium) möglich
    • Typ NE S: Silber, Kupfer, Messing, Aluminium 2xxx (Kupfer) und 5xxx (Magnesium) möglich
    • Typ MM: Stahl, verzinkter und verzinnter Stahl, Kupfer, Messing, Aluminium 2xxx (Kupfer), 5xxx (Magnesium), 6xxx (Magnesium, Silizium), 7xxx (Zinn), weitere Aluminium Legierungen nach Rücksprache, Kombinationen der oben genannten Metalle
    • Typ A: Stahl, verzinkter und verzinnter Stahl, Kupfer, Messing, Aluminium 2xxx (Kupfer), Magnesium Legierungen möglich, Gusseisen

     

    Bei ungewöhnlichen Oberflächenzuständen, wie höherer Rauhigkeit oder anhaftenden Rückständen, z.B. aus Bearbeitungsmedien, sollten vor der Anwendung von VCI-Korrosionsschutzverpackungen Klimatests mit Modellverpackungen durchgeführt werden.

     

    Welche Rolle spielen Trockenmittel beim Korrosionsschutz?

    Allgemein gilt, dass beim Einsatz von VCI-Produkten für den Korrosionsschutz keine Trockenmittel erforderlich sind. Aber unter besonderen Umständen kann die Kombination aus VCI und Trockenmittel ideale Voraussetzungen für den Korrosionsschutz bieten. So stellt das Tockenmittel sicher, dass die VCI-Wirkstoffe die Metalloberfläche erreichen, bevor Feuchtigkeit sich darauf abbildet. Daher ist beim Einsatz von VCI-Verpackungen das Trockenmittel eine unterstützende Komponente, die unter folgenden Umgebungsbedingungen empfohlen werden kann:

    - sehr großes Luftvolumen
    - hohe Luftfeuchtigkeit beim Verpacken
    - warme Metallteile verpacken
    - Restfeuchte in tiefen Bohrungen
    - Langzeitverpackungen

     

    Wieviel Trockenmittel sollte man einsetzen?

    Geht es nur um den alleinigen Einsatz von Trockenmittel, so gibt es eine Formel zur Berechnung der notwendigen Mengen nach der DIN 55474. Wird Trockenmittel in Kombination mit VCI eingesetzt, so verringert sich die Menge deutlich, da das Trockenmittel am Anfang nur eine unterstützende Wirkung ausübt.

     

    Kann man Trockenmittel wiederverwenden?

    Man kann Trockenmittel bei starker Hitze ab 150°C regenerieren. Die Kosten für das Betreiben eines Ofens und für die Arbeitsstunden eines Angestellten übersteigen die Anschaffungskosten für das Trockenmittel bei weitem. Es ist außerdem nicht sichergestellt, dass die Schweißnahte den hohen Temperaturen standhalten.

     

    Wie lange dauert die VCI Aufbauphase / VCI Sättigung der Verpackung?

    Die Zeit der Aufbauphase hängt vom Verpackungsvolumen und dem eingesetzten VCI-Trögermaterial ab. Bei einem Volumen von 1m³

    - VCI-Papier       20°C ca. 1h
    - VCI-Folie          20°C ca. 1h
    - VCI-Schaum    20°C ca. 30min


    Durch die Zugabe VCI-Spender innerhalb eines großen Verpackungsraumes kann die Aufbauphase stark verkürzt werden. Je näher sich das zu schützende Verpackungsgut am VCI-Spender befindet, desto kürzer ist die Aufbauphase.

    Mein Warenkorb

    Sie haben keine Artikel im Warenkorb.